HNA berichtet: Reitturnier 2018 Gut Waitzrodt: Nur Olympiasieger Frank Ostholt vor Aline Stahn

Gut Waitzrodt. Frank Ostholt hat die M-Prüfung beim Vielseitigkeitsreitturnier auf Gut Waitzrodt gewonnen.

Nach den drei Disziplinen Dressur, Springen und dem abschließenden Geländeritt siegte der Mannschaftsolympiasieger 2008 von Peking auf seinem Pferd Jum Jum vor Maria Hayessen (Kreis Göttingen) und Aline Stahn (Calden) vom gastgebenden Reitverein Gut Waitzrodt.

Weitere Sieger
Bei der Vielseitigkeitsprüfung der Klasse L setzte sich Alina Dibowski vom RV Luhmühlen durch. Ebenfalls siegreich waren Lisette Robine und Nele Römer bei den Prüfungen der Klasse A** sowie Jakob Struck beim Geländeritt A* mit Stilwertung.

Heimische Reiterinnen
Erneut sehr erfolgreich waren die Reiterinnen des Gastgebervereins. So landeten bei der M- Prüfung Maria Hayessen, Aline Stahn und Theresa Kisselbach auf den Rängen zwei, drei und fünf und belegten damit zugleich die ersten drei Plätze der Wertung für die Hessenmeisterschaften. Dazu landete die bei der letzten Europameisterschaft so erfolgreiche Josefa Sommer auf Rang sieben. Für Joachim Sommer, der die Siegerehrung moderierte, sind diese Erfolge kein Zufall: „Wir haben eine sehr gute Nachwuchsarbeit und auf unserem Gelände ideale Trainingsbedingungen.“

Olympiasieger
Neben Frank Ostholt ging mit Andreas Dibowski ein weiteres Mitglied der Olympiasiegermannschaft von 2008 in der L-Prüfung an den Start, wo er Vierter wurde. Nach der Siegerehrung lobte Ostholt die besondere familiäre Atmosphäre des Turniers.

Preise
Für den Sieg in der Vielseitigkeitsprüfung M überreichte Immenhausens Bürgermeister Jörg Schützeberg Frank Ostholt das gläserne Pferd der Stadt Immenhausen. Dazu erhielt er den Ehrenpreis von Dr. Kellner in Form einer Silbermünze. Wie in den Vorjahren wurde auch wieder der stilistisch schönste und harmonischste Ritt mit einem Mountainbike-Fahrrad belohnt. Über diesen Preis konnte sich Katharina Kopp, die Achte in der M-Prüfung wurde, freuen.

Organisation
Joachim Sommer lobte die tatkräftige Unterstützung vieler Helfer, die für einen erneut reibungslosen Ablauf der dreitägigen Veranstaltung sorgten. Vorjahressiegerin Judith Sommer, die Sechste bei der L-Dressur wurde, hatte als Hauptorganisatorin des Turniers alle Hände voll zu tun.

Dreharbeiten zu Ostwind – Aris Ankunft im Sommer 2018 auf Gut Waitzrodt

Seit Anfang Juni steht Waitzrodt wieder voll im Ostwind-Mood. Dieses Mal steht unser Gutshof jedoch ganz besonders im Mittelpunkt. Für die Bewohner und Einstaller auf Waitzrodt bedeutet das zwar einige Einschnitte und viel Absprachen und Organisation, jedoch hat Samfilm wieder ein hervorragendes Produktionsteam zusammengestellt mit dem sich „einfach Kirschen stehlen lässt“.

Wichtig war für uns, dass der „normale“ Betrieb auf Waitzrodt auch während der Dreharbeiten weitergehen kann. Wenn der Ruf „Wir drehen“ über den Hof tönt, „bleibt alles stehen“. Das ist ein wenig, wie bei Stoptanz! Die Crew arbeitet sehr professionell, sie nimmt auf den Betrieb Rücksicht. Nur gut das Reitschulferien sind!

Wir freuen uns alle schon auf den neuen Film. Unter anderem, weil Theresa von Eltz bei „Aris Ankunft“ erstmals Regie führt.

Waitzrodt-Locals: Josefa Sommer

Josefa Sommer ist auf dem elterlich geführten Gut Waitzrodt in Immenhausen beheimatet.

Sie wurde am 23.10.1982 geboren. Beruflich ist sie als Physiotherapeutin für Menschen und Pferde tätig. Ihre ein-Mann Praxis möchte sie gerne zu einem kleinen Reha-Betrieb für Pferde ausweiten.

Josefa, auch Sefi genannt, ist Mutter von zwei Kindern. Sie ist Tochter von pferdebegeisterten Eltern, die sie schon früh mit Vielseitigkeits-Virus infizieren konnten. Josefas Karriere begann auf Pferden aus der Zucht ihres Vaters. Ihre Eltern unterstützen sie auch heute noch in allen Belangen. Doch auch Florian Appe aus Wolfsburg trägt Mitschuld an ihrer Karriere: Zunächst kaufte er Henry aus der Sommer’schen Zucht als Jagdpferd. Doch er entschied sich, Josefa zu unterstützen und ihr Henry für den Turniersport zur Verfügung zu stellen.

Dasselbe machte er auch mit Hamilton, Josefas derzeitigem Spitzenpferd. Neben dieser – für Josefa wahnsinnig wichtigen – Unterstützung begleitet er sie auch auf die Turniere und feiert jeden Erfolg haut nah mit. Doch auch ohne ihren Mann Christoph wäre es nicht möglich, ihren Sport so auszuüben. Er ist selber kein Reiter, hält Josefa aber zum Reiten den Rücken frei und unterstützt sie, wo er nur kann.

Die Dressur trainiert Josefa mit Philipp Hess, das Springen mit Ulli Illinger. Wenn es Kind und Kegel zeitlich zulassen, fährt sie zusätzlich zum Springtraining nach Warendorf zu Rüdiger Schwarz. Ein ganz besonderes Erlebnis waren für Josefa die Deutschen Meisterschaften 2013 in Schenefeld: Trotz Patzern in der Dressur gelang es ihr, sich auf den 11. Platz in der 3* Prüfung (7. Platz Meisterschaftswertung) vorzuarbeiten- durch fehlerfreie Ergebnisse im Gelände- und Springparcours.

Die Saison 2014 konnte sie mit dem Sieg der Mannschaft im Nationenpreis CICO3* in Waregem abschließen. Sie platzierte sich auf dem 7. Platz der Einzelwertung. Das Besondere – egal in welcher Konstellation die Mannschaft in die Wertung eingegangen wäre – das deutsche Team hätte immer gewonnen. Es gab also kein „Streichergebnis“ im eigentlichen Sinne. Josefa freut sich jedes Mal, wie ihre Pferde für sie kämpfen und über sich hinaus wachsen. Sie musste im Junioren und Junge Reiter Lager häufig lernen mit Niederlagen umzugehen. Deshalb konnte sie die Frustration in Renswoude auch gut wegstecken und gestärkt daraus hervorgehen: Nach der Dressur lag sie mit Hamilton an zweiter Stelle. Doch im Gelände war der eigensinnige Wallsch nicht davon zu überzeugen, sich zu Sprung 8 zu bewegen – einer Kutsche mit lebensgroßem, schwarzen Pferd.

Als Vorbilder sieht Sefi die eigenen Reihen des Championatskaders an- die derzeitige Weltspitze. Aber auch die Routiniers William Fox-Pitt und Andrew Nicholson faszinieren sie bei jedem Geländeritt. Auch wenn sie weiß, dass es aufgrund der guten deutschen Vielseitigkeitsreiter enorm schwer wird- Josefa möchte gerne einmal unter deutscher Flagge bei einem Championat reiten können. CCI3* ist dafür ihr Etappenziel.

Internationales Reitturnier 2017 – Ein Sieg für Judith Sommer

Buschreiter berichtet: Gut Waitzrodt: CIC1* Sieg für Judith Sommer
Die Familie Sommer und ihr Team hat sich mächtig ins Zeug gelegt. Nachdem die Junior-Chefin Josefa Sommer noch letzte Woche hocherfolgreich bei den Europameisterschaften im polnischen Strzegom am Start war und gebührend bei ihrer Rückkehr empfangen wurde, stand diese Woche auf Gut Waitzrodt das große Turnier an.
Die CIC1* Prüfung wurde ein Heimsieg für Josefa Sommer’s Schwester, Judith Sommer im Sattel der 15 jährigen Light my fire. Nach der Dressur führte das Paar, ein Abwurf im Springen warf sie zunächst zurück. Doch im Gelände konnten die beiden wieder aufholen und sich an die Spitze des Feldes setzen. Zweite wird Aline Stahn, ebenfalls vom gastgebenden Reitverein, im Sattel von Herzsprung (-52,4), der als einzige eine Nullrunde in der Zeit gelingt. Dritte wird Hanna Knüppel mit dem 8 jährigen Calesco (-52,9). Maria Hayessen und der Holsteiner Huaso werden Vierte (-53,6) und Fünfte wird die 7 jährige Blue Bay Bee, geritten von Anna Döring-Rössler (-54,3).
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Ostwind Teil 2 – Dreharbeiten auf Gut Waitzrodt

Für die Dreharbeiten zum Kinofilm Ostwind 2 ist das Gut Waitzrodt in Immenhausen zu einem riesigen Filmstudio geworden. Seit Anfang des Monats dreht Erfolgsregisseurin Katja von Garnier auf dem idyllisch gelegenen Pferdehof die Fortsetzung ihres Kassenschlagers Ostwind.

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